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SEPA

Selbstverpflichtungserklärung der europäischen Kreditwirtschaft

SEPA – Single Euro Payment Area – bezeichnet einen europaweiten, einheitlichen Zahlungsverkehrsraum, in dem es für Kunden keine Unterschiede mehr zwischen nationalen und grenzüberschreitenden bargeldlosen Zahlungen gibt. Die treibenden Kräfte hinter dem Projekt sind die Europäische Union und die Europäische Zentralbank (EZB).

Die Umsetzung des SEPA erfolgt durch Selbstverpflichtungserklärung des Kreditgewerbes innerhalb der europäischen Gemeinschaft.

SEPA Zeitplan

Für den in 2008 gestarteten einheitlichen europäischen Zahlungsverkehrsraum (SEPA) werden von den Banken neue Leistungen entwickelt. Bargeldloses Bezahlen soll durch das von der Europäischen Union und der Europäischen Zentralbank (EZB) vorangetriebene Projekt über Grenzen hinweg einfacher und günstiger werden. Deshalb stellen die Kreditinstitute in den kommenden Jahren ihre Verrechnungssysteme so um, dass es keinen Unterschied zwischen inländischen und ausländischen Zahlungen in Europa mehr geben soll.

Auch Kartenzahlungen werden europäisch vereinheitlicht. So ist bis Ende 2010 die Einführung von EMV ein Teil der SEPA Anforderung:

SEPA Zeitplan / Kartenzahlung


Zahlungen mit Bankkarten im Inland werden bisher zumeist über nationale Systeme verrechnet. Die Kreditkartengesellschaft MasterCard bietet unter der Marke Maestro, VISA unter der Marke V PAY die Abwicklung grenzüberschreitender Zahlungen SEPA-konform an.

Um auch das bislang national positionierte electronic cash-System auf den SEPA vorzubereiten, wurde am 7. November 2007 die EAPS (European Alliance of Payment Schemes) gegründet - ein europäischer Systemverbund.

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