Fast 17.000 deutsche Betriebe bieten ihren Mitarbeitern Verpflegungsleistungen - vom voll ausgestatteten Betriebsrestaurant über einen externen Menüservice bis zur Automatenausstattung mit heißen Suppen. In einem Betriebsrestaurant nehmen rund 24 Prozent der deutschen Arbeitnehmer ihre Mahlzeiten zu sich. Aus ihrer Sicht spielen dabei neben einem preiswerten Essen auch die Möglichkeit zur Entspannung und der informelle kollegiale Austausch eine wesentliche Rolle. Aus Sicht des Arbeitgebers jedoch ist meist ein anderer Aspekt von besonderer Relevanz: die Frage, wie sich die zahlreichen Umsätze kostengünstig und effektiv verwalten lassen.
Als eines der weltweit bedeutendsten Unternehmen der Elektrotechnik und Elektronik setzt Siemens bereits seit sieben Jahren mit Erfolg auf easycash, Deutschlands größten Anbieter von Lösungen für den kartengestützten Zahlungsverkehr. Seitdem werden die Umsätze im Betriebsrestaurant mit Hilfe der Casino Card präzise erfasst und einmal monatlich über die Girokonten der Mitarbeiter verrechnet.
Durchschnittlich 2,7 Millionen Euro geben die Siemens-Mitarbeiter jeden Monat für ihre Mahlzeiten im Betriebsrestaurant aus. Das entspricht einer stattlichen Zahl an Einzelbuchungen und erklärt das Interesse der Verantwortlichen an einer leistungsfähigen Lösung: Die vor der Einführung der Casino Card gängige Mischung aus Barzahlungen, Debitkarten und umsatzabhängigen Gehaltsabzügen war zu unübersichtlich und administrativ nur mit großem Aufwand zu bewältigen.

Die Siemens CasinoCard entwickelt von easycash
Nach intensiven Vorgesprächen mit easycash wurde im April 1999 schließlich die Casino Card eingeführt - standortübergreifend, kostengünstig und für Siemens mit einer spürbaren Verschlankung der administrativen Prozesse verbunden. Schnell und reibungslos wickelt easycash, mit mehr als 700 Millionen Transaktionen im Jahr 2005 Deutschlands führender Anbieter für "unsichtbare" Dienstleistungen rund um die Kartenzahlung, seitdem die Transaktionen des Unternehmens ab.
Der mögliche Funktionsumfang einer solchen Company Card ist groß: Neben der Nutzung als Zahlkarte kann sie beispielsweise zur Identifikation dienen oder als Schlüssel zu Bereichen mit begrenztem Zugang eingesetzt werden. Um das Leistungsspektrum der Karte passgenau auf die Bedürfnisse von Siemens zuzuschneiden, wurde im ersten Schritt eine Zuordnung der Gäste im Betriebsrestaurant zu verschiedenen Schlüsselkategorien integriert. Sie vereinfacht die Verwaltung in insgesamt ca. 70 Casinos. Für die Mitarbeiter des Unternehmens ist die Einführung der Casino Card mit einem erheblichen Mehr an Komfort und Flexibilität verbunden: Die Suche nach dem nötigen Kleingeld gehört eben so der Vergangenheit an wie das Nachvollziehen der monatlichen Abzüge vom Gehalt. Stattdessen erhalten die Mitarbeiter über das Intranet stets Aufschluss über ihre aktuellen Umsätze.
Von der Erstellung der monatlichen Abrechnungen für insgesamt 92.000 Karten ist Siemens seither komplett entbunden. Einmal im Monat erhält easycash sämtliche Informationen über die Umsätze der Mitarbeiter - nach Standorten sortiert. Diese Daten verarbeitet easycash in einem gesicherten und zertifizierten Rechenzentrum und ordnet sie dort den jeweiligen Kartenkonten der Mitarbeiter zu. Die abschließende Verrechnung der Beträge wird mittels Lastschrifteinzug durchgeführt.
Das System hat sich bewährt - so das Fazit der Verantwortlichen bei Siemens. Deshalb wird bereits jetzt über eine mögliche Ausweitung nachgedacht. Ebenfalls passgenau. Im Gespräch sind derzeit neben der Umstellung auf eine Chipversion auch die Optimierung der Umsatzauskünfte im Internet und die Einbindung der Casino Card in den hauseigenen Ausweiserstellungsprozess. Doch auch weiteren Neuerungen steht das Unternehmen offen gegenüber.
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